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SMV Weihnachtsaktion

smvweihSMV Weihnachtsaktion

In den letzten Wochen vor Weihnachten war an der Glonntal-Realschule einiges los. Die SMV hat an einem gemeinsamen Nachmittag beschlossen, mit der ganzen Schulfamilie Hilfspakete für die Johanniter Weihnachtstrucker zu packen. Auch die SMV der Mittelschule war von dieser Idee sofort begeistert und machte ebenfalls bei der Spendenaktion mit.

 

In diesem Jahr ging der Johanniter-Weihnachtstrucker nun im 25. Jahr auf die Reise nach Osteuropa. Die Konvois gingen nach Albanien, Bosnien, Nord-Rumänien und Süd-Rumänien.

Albanien gilt als ärmstes Land in Europa - ein Land, in dem die meisten Menschen vom Ackerbau leben. „Die Zustände, unter denen viele Menschen in Albanien heute noch leben müssen, sind teilweise extrem schlecht. Dabei liegt das Land mitten in Europa.“ Daniela Benkert, die seit 2010 den albanischen Konvoi der Johanniter-Weihnachtstrucker leitet und ihr Kollege Christian Stögbauer sind immer wieder tief betroffen von den Dingen, die sie in dem Land auf der Balkanhalbinsel sehen und erleben. „Gerade im Winter, wenn die Erde gefroren ist, leiden erschreckend viele Menschen unter Hunger. Manche von ihnen sind wochenlang in ihren Bergdörfern eingeschneit, ohne eine Möglichkeit, diese zu verlassen“, berichten die beiden. Die Arbeitslosenquote ist sehr hoch. Umso wichtiger sind Lichtblicke, wie sie von den Johanniter-Weihnachtstruckern ausgehen. „Die Hilfspakete verschaffen den Menschen nicht nur einige sättigende Mahlzeiten und ein wenig mehr Lebensqualität, sondern sie sind zugleich ein bedeutsames Signal der Nächstenliebe und des Nicht-Vergessens. Entsprechend groß ist die Freude und Dankbarkeit der Beschenkten“, bestätigen Daniela Benkert und Christian Stögbauer.

„In Bosnien-Herzegowina herrschen große soziale Unterschiede: Denjenigen, die über ein Doppeleinkommen verfügen und sehr gut leben können, steht eine große Masse an Menschen gegenüber, die Geringverdiener oder arbeitslos sind und alle Möglichkeiten nutzen müssen, um irgendwie über die Runden zu kommen. Wir haben mit Menschen gesprochen, die von 130 Euro im Monat leben müssen – und das bei Lebenshaltungskosten von 900 Euro. Da sind die Pakete eine Hilfe, um etwas Geld für andere Dinge zur Verfügung zu haben“, berichtet Markus Kristen, ein Weihnachtstrucker der ersten Stunde.

„In Rumänien herrscht ein krasses Missverhältnis zwischen einer kleinen, sehr reichen Oberschicht und einer großen Unterschicht; dazwischen gibt es nichts“, erklärt Lorand Szüszner. Der heute 65-jährige ist seit 1999 als Konvoileiter mit den Johanniter-Weihnachtstruckern im Distrikt Bistrita-Nasaud im Norden Transsilvaniens im Einsatz. Als solcher koordiniert er die alljährliche Verteilung der Hilfspakete an bedürftige Kinder, Familien, sowie alte und behinderte Menschen vor Ort. Das Zielgebiet des Konvoi Rumänien-Zentral liegt in der Region Harghita. Zentrale Anlaufstelle der Johanniter-Weihnachtstrucker ist hier seit Jahren das Jugenddorf Lokod, das Herbert und Elke Flöck im Rahmen des von ihnen gegründeten örtlichen Projekts LIA e.V. betreiben. Hier finden Waisenkinder und Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen ein neues Zuhause. In den letzten Jahren entstanden hier zudem beschützende Werkstätten, ein Beratungszentrum, Jugendwohnungen und Familienhäuser sowie ein betreutes Wohnen.1

Gemeinsam mit der Mittelschule konnten wir über 30 Päckchen an die Johanniter übergeben. Es war wirklich herzbewegend zu sehen, mit welchem Engagement und mit welcher Hingabe viele unserer Schülerinnen und Schüler die Befüllung der Kartons organisierten, wie sie Weihnachtsgrüße für die Bedürftigen bastelten und wie stolz sie die fertig gepackten Päckchen bei der SMV abgaben.

Die Johanniter lobten bei der Abholung insbesondere die sorgfältige Packweise. Dieses Kompliment möchten wir natürlich sehr gerne an unsere Schülerinnen und Schüler weitergeben. Vielen Dank auch an alle Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen für Ihre Unterstützung.

smv weih2